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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 15. Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Hasanain Al-Saadi, Growli Media, Kanadaring 16, 77933 Lahr („Auftragnehmer“) und seinen Kunden über Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung (SEO/AIO), Hosting, Wartung, Branding und verwandte Leistungen.

(2) Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (einschließlich Selbstständiger, Vereine und Freiberufler), die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit handeln („Kunde“).

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Individuelle Vereinbarungen, insbesondere im Angebot, haben Vorrang vor diesen AGB.

(4) Wir weisen in unseren Angeboten auf diese AGB hin und stellen sie unter https://growli.media/agb zum Abruf und Ausdruck bereit. Sie gelten mit Annahme des Angebots.

§ 2 Leistungen

(1) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung. Wir erbringen unsere Leistungen nach dem Stand der Technik und mit der gebotenen Sorgfalt.

(2) Wir sind in der Wahl der Mittel, der eingesetzten Technologien und Dienstleister (z. B. Baukasten-Systeme, Hosting-Anbieter) frei, soweit nichts anderes vereinbart ist und die vereinbarte Beschaffenheit erreicht wird.

(3) Zusätzliche Leistungen, die nicht im Angebot enthalten sind, werden nur nach gesonderter Vereinbarung und gegen gesonderte Vergütung erbracht.

(4) Wir erbringen keine Rechtsberatung. Das gilt insbesondere für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, Barrierefreiheit, Wettbewerbs-, Marken-, Urheber- und Heilmittelwerberecht. Platzhalter, Muster oder technische Einbindungen rechtlicher Texte, die wir bereitstellen, ersetzen keine anwaltliche Prüfung; für Inhalt und Richtigkeit dieser Texte auf der Website des Kunden ist der Kunde verantwortlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(5) Wir dürfen Subunternehmer und freie Mitarbeiter einsetzen. Wir bleiben dem Kunden gegenüber für die vertragsgemäße Leistung verantwortlich; die Eingesetzten sind zur Vertraulichkeit und – soweit sie personenbezogene Daten verarbeiten – zum Datenschutz verpflichtet.

(6) Wir dürfen KI-gestützte Werkzeuge (z. B. für Entwürfe, Texte oder Code) einsetzen und prüfen die Ergebnisse vor der Übergabe. Ein urheberrechtlicher Schutz KI-erzeugter Inhalte kann nicht zugesichert werden. Der Kunde teilt uns mit, wenn er den Einsatz von KI für sein Projekt nicht wünscht oder besondere Vertraulichkeitsanforderungen bestehen.

§ 3 Angebot und Vertragsschluss

(1) Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage gültig. Ein Vertrag kommt durch Annahme des Angebots durch den Kunden in Textform (z. B. E-Mail) oder durch unsere Auftragsbestätigung zustande.

(2) Das kostenlose Erstgespräch ist unverbindlich und begründet keinen Vertrag.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt uns die für die Leistung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten, Freigaben) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung und benennt einen Ansprechpartner.

(2) Der Kunde versichert, dass er an den von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt uns insoweit von Ansprüchen Dritter frei, es sei denn, er hat die Rechtsverletzung nicht zu vertreten.

(3) Verzögert sich die Mitwirkung des Kunden, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Dadurch entstehender Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.

§ 5 Ausführung, Fristen und Änderungswünsche

(1) Angaben zur Dauer eines Projekts (z. B. „2 bis 6 Wochen“) sind unverbindliche Richtwerte, sofern wir nicht ausdrücklich verbindliche Termine zugesagt haben.

(2) Im Angebot enthaltene Abstimmungs- bzw. Korrekturschleifen sind in der dort genannten Anzahl inklusive. Darüber hinausgehende Änderungswünsche sowie nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs werden nach Aufwand gesondert vergütet.

(3) Kündigt der Kunde einen Werkvertrag vor der Abnahme, sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten; im Übrigen gilt § 648 BGB.

(4) Ereignisse höherer Gewalt und sonstige von uns nicht zu vertretende Hindernisse (z. B. Ausfall von Internet, Strom oder Drittanbietern, Krankheit) verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

§ 6 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Die genannten Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen. Sollte die Kleinunternehmerregelung künftig nicht mehr anwendbar sein, verstehen sich die Preise für ab diesem Zeitpunkt erbrachte Leistungen zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Teil- oder Abschlagszahlungen können im Angebot vereinbart werden. Wir sind berechtigt, vor Projektbeginn eine Anzahlung von bis zu 50 % der Vergütung zu verlangen und erst nach deren Eingang mit der Arbeit zu beginnen.

(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Wir sind berechtigt, die Arbeit bis zum Zahlungseingang zu unterbrechen.

(4) Für Domains, Lizenzen, Schriftarten, Stockfotos und ähnliche Drittkosten gilt die im Angebot genannte Regelung; fehlt sie, werden sie nach vorheriger Abstimmung weiterberechnet. Ist im Angebot eine Domain „inklusive“ (z. B. für die ersten zwei Jahre), gilt dies nur für eine Standard-Domain (z. B. .de oder .com) und nur für den im Angebot genannten Zeitraum; danach trägt der Kunde die Domaingebühren.

§ 7 Abnahme

(1) Werkleistungen (z. B. die Erstellung einer Website) sind vom Kunden nach Fertigstellungsmeldung abzunehmen. Die Abnahme darf nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden.

(2) Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach unserer Fertigstellungsmeldung wesentliche Mängel in Textform rügt oder die Website bereits produktiv nutzt.

§ 8 Nutzungsrechte und Referenzen

(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die für ihn erstellten Arbeitsergebnisse (Design, Texte, Programmierung) für seine Zwecke zu nutzen. Rechte an Werkzeugen, Bausteinen, Vorlagen und allgemeinem Know-how, die wir bereits vor oder unabhängig vom Projekt besitzen, bleiben bei uns; der Kunde erhält daran die für die Nutzung des Arbeitsergebnisses erforderlichen Rechte.

(2) Für Software, Schriftarten, Bilder und sonstige Inhalte Dritter (einschließlich Open-Source-Software) gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen. Wir weisen den Kunden auf Lizenzbedingungen und Pflichten hin, die uns bekannt sind (z. B. Urhebervermerke bei Stockfotos), und erwerben Lizenzen, soweit vereinbart, so, dass der Kunde das Nutzungsrecht erhält. Der Kunde hat solche Pflichten nach der Übergabe einzuhalten und uns Änderungen an Bildern und Inhalten mitzuteilen.

(3) Wir dürfen das Projekt – mit Name des Kunden, Screenshots und Link – als Referenz auf unserer Website und in unseren Marketingmaterialien nennen, sofern der Kunde zugestimmt hat. Die Zustimmung kann in Textform (z. B. per E-Mail oder Messenger) erteilt werden und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; wir entfernen die Referenz dann in angemessener Frist. Eine Kundenstimme (Zitat) veröffentlichen wir nur mit gesonderter Zustimmung zum konkreten Wortlaut.

§ 9 Hosting, Wartung und laufende Leistungen

(1) Hosting-, Wartungs- und ähnliche Dauerleistungen werden nach dem jeweiligen Angebot erbracht. Sofern nichts anderes vereinbart ist, laufen sie unbefristet und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(2) Wir schulden eine sorgfältige Betreuung, aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Ausfälle, die auf Leistungen oder Störungen von Drittanbietern (z. B. Hosting-, Domain- oder Plattformanbieter) beruhen, haben wir nicht zu vertreten, soweit wir unsere Sorgfaltspflichten erfüllt haben.

(3) Domains werden auf Wunsch im Namen des Kunden registriert. Der Kunde ist für die Verlängerung und die Zahlung der Domaingebühren verantwortlich, sofern nichts anderes vereinbart ist.

(4) Nach Vertragsende geben wir dem Kunden auf Wunsch die Daten und Zugänge heraus, die für den Weiterbetrieb der Website erforderlich sind, soweit der Kunde seine Zahlungspflichten erfüllt hat.

§ 10 Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung (SEO/AIO) ist eine Dienstleistung. Eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen oder in KI-gestützten Antworten, eine bestimmte Reichweite oder ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg sind nicht geschuldet, da diese von Faktoren abhängen, die wir nicht beeinflussen können (insbesondere von den Algorithmen und Richtlinien der Anbieter).

§ 11 Mängelrechte

(1) Der Kunde hat offensichtliche Mängel unverzüglich in Textform zu rügen und zu beschreiben. Versteckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung zu rügen.

(2) Bei berechtigten Mängeln haben wir zunächst das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuherstellung). Schlägt die Nacherfüllung fehl, gelten die gesetzlichen Rechte. Mängelansprüche verjähren in zwölf Monaten ab Abnahme. Dies gilt nicht bei Vorsatz, Arglist, übernommener Garantie, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in den Fällen, in denen das Gesetz zwingend längere Fristen vorschreibt.

(3) Keine Mängel sind Abweichungen, die auf Eigenheiten von Browsern und Endgeräten, auf nachträglichen Änderungen durch den Kunden oder Dritte oder auf Änderungen bei Drittanbietern beruhen.

§ 12 Haftung

(1) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer von uns übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

(3) Soweit wir nach Absatz 2 für leichte Fahrlässigkeit haften, ist die Haftung der Höhe nach auf den Auftragswert des jeweiligen Vertrags begrenzt, bei Dauerleistungen (z. B. Hosting, Wartung) auf die in den letzten zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlte Vergütung.

(4) Für den Verlust von Daten haften wir nur, wenn der Kunde seine Daten regelmäßig und gefahrentsprechend gesichert hat oder – bei vereinbarter Wartung – wir die vereinbarte Datensicherung schuldhaft nicht durchgeführt haben, und nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Sicherung für die Wiederherstellung angefallen wäre.

(5) Wir prüfen die vom Kunden gelieferten Inhalte nicht auf Rechtmäßigkeit (z. B. Wettbewerbs-, Marken- oder Urheberrecht, Heilmittelwerberecht). Hierfür ist der Kunde verantwortlich.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter. Sie gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

§ 13 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Wir beachten die Vorschriften der DSGVO. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

(2) Soweit wir im Rahmen von Hosting, Wartung oder Support personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen die Parteien auf Verlangen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ab. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung auf seiner Website verantwortlich, insbesondere für Impressum, Datenschutzerklärung und Einwilligungen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

§ 14 Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und nutzen sie nur für den Vertragszweck. Die Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder gesetzlich offenzulegen sind.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Lahr (Schwarzwald), soweit gesetzlich zulässig.

(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

(5) Sprache: Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB. Übersetzungen (Englisch, Arabisch) dienen nur dem besseren Verständnis. Vertragssprache ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, Deutsch.